Mit einer Erwartung ist jeder Zivi konfrontiert: Er soll arbeiten. Nicht, weil er dafür bezahlt wird, sondern weil er der Verpflichtung zum Ersatzdienst unterliegt. Zivildienst ist auch eine Zeit des sozialen Lernens. Daher bietet die Caritas Einführungslehrgänge und Einweisungsdienste.
Zivis bei der Caritas werden auch als Person wahrgenommen werden, als ‚Mitarbeiter auf Zeit‘. Deshalb gibt es fachliche und aufgabengerechte Anleitung und Begleitung über die ganze Dienstzeit hinweg. Das ist ein Anspruch und eine Erwartung auch an die angeschlossenen Zivildienststellen.
Interne Formen der Begleitung sind regelmäßige Besprechungen, Zusammenkünfte der Zivis, Zusammenarbeit mit dem Vertrauensmann. Viele Zivildienststellen benennen hierzu eine Begleit- und Ansprechperson.
Externe Begleitangebote der Caritas und der katholischen Zivildienstseelsorge erlauben es, aus dem Zivildienstalltag für eine kurze Zeit heraus- und mit anderen Zivis an einem anderen Ort zusammenzukommen. Mit diesem Abstand zum Dienstalltag fällt die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und der eigenen Situation leichter.